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Dolby Digital and DTS Audio CD
Heutige Audiostandards wie AC-3 und DTS entwickeln sich in Richtung Mehrkanalsound. Während der Audio-CD-Standard (RedBook) sich nicht geändert hat, um sich an diese neuen Formate anzupassen, ist es immer noch möglich, diese Spezifikationen zu umgehen und 5.1-Kanalsound auf reguläre Audio CDs zu bringen. Diese CDs können in jedem CD- oder DVD-Player mit Digitalausgang abgespielt werden. Das Eingangssignal sollte von den meisten AC-3/DTS-fähigen Receivern erkannt werden.
- Warnung
- Über Samplingfrequenzen
- Erforderliche Tools
- 1. Schritt: Decodierung der AC-3-Quelldatei
- 2. Schritt: Konvertierung der Samplingfrequenz
- 3. Schritt: Eine Dolby Digital-Wavedatei erzeugen
- DTS Audio-CDs erstellen
- Download von AC3 und DTS-Samples zum Brennen auf CD
Warnung
Wenn Sie diese Surround-CDs mit herkömmlichen Audio-Equipment abspielen, müssen Sie vorsichtig sein. Der auf der CD vorhandene digitale Datenstrom darf niemals als PCM Audio interpretiert und als solcher abgespielt werden. Das bedeutet erst einmal, dass Sie zum Abspielen niemals die Analogausgänge Ihres CD/DVD-Players verwenden dürfen, da das daraus resultierende hoch ausschlagende, statische Geräusch Ihr Equipment beschädigen könnte, wenn es diesem an Schutz mangelt. Deswegen sollten Sie hierfür stets den Digitalausgang verwenden. Zweitens ist es nicht hundertprozentig sicher, dass ihr Receiver AC-3- oder DTS-CDs erkennen kann. So müssen Sie dies testen, bevor Sie das erste Mal eine Disc abspielen, um herauszufinden, ob er dies kann. Wenn Sie dies tun, beginnen sie mit sehr leiser Lautstärke die Disc abzuspielen und erhöhen Sie die Lautstärke allmählich. Schauen Sie, ob Sie statischen oder normalen Klang erhalten. Wenn der Klang normal ist, kann ihr Receiver die Disc erkennen.
Über Samplingfrequenzen
Das einzige Problem mit diesen Surround-CDs ist, dass sie auf Samplingfrequenzen des Audio-CD-Standards begrenzt sind. Das bedeutet, dass Ihr Quellaudiosignal 44,1 kHz Samplingrate aufweisen muß. Störend ist, dass bei 99% allem Surround-Audiomaterials, das zu finden ist, die Samplingrate bei 48 kHz liegt (wie auch bei DVD-Soundtracks). So müssen Sie erst die Samplingrate in 44.1 kHz konvertieren (dazu später mehr).
Erforderliche Tools
Zur Erstellung Ihrer eigenen Dolby Digital Audio-CD (DD-ACD) werden Sie Softwaretools benötigen, um:
- AC-3 Files von DVD-Video zu extrahieren (siehe labDV Ripping-Bereich)
- 6 Kanäle der AC3 zu extrahieren (Sonic Foundry's Soft Encode)
- von 48 kHz auf 44.1 kHz zu resamplen (Syntrillium's Cool Edit 2000)
- 6 PCM-Kanäle ins AC3-Format zu encodieren (Sonic Foundry's Soft Encode or Minnetonka)
- 6 PCM-Kanäle ins DTs-Format zu ecodieren (Minnetonka Audio's SurCode CD Pro DTs)
Nun wollen wir eine AC-3 Audio-CD erstellen.
Im folgenden wird beschrieben, wie eine Dolby Digital-Wavedatei zu erstellen ist, die Sie mit jeder CD-Brennsoftware in eine Audio-CD-Umgebung importieren können. Die Quelldatei ist ein 48kHz-AC3 File.
1. Schritt: Decodierung der AC-3-Quelldatei
Mit Hilfe Sonic Foundry's Soft Encode Programm, müssen Sie Ihren AC-3-Quellfile in PCM decodieren.
Soft Encode wird jeden Kanal als RAW PCM in seinem temporären
Verezichnis speichern. Um herauszufinden, welcher Ordner dies
ist, schauen sie unter "options->preferences".
Navigieren Sie mit dem Windows Explorer zu diesem Verzeichnis
und machen Sie Dateien mit Namen "AC3??.tmp"
ausfindig, wobei "??" für alles
stehen kann. Diese Files, in dieser Reihenfolge, entprechen
den Kanälen vorne links, mitte, vorne rechts, hinten
links, hinten rechts, LFE. Setzen Sie all diese Files auf
"read only", um zu verhindern, dass Soft Encode
sie löscht. Danach können Sie Soft Encode schliessen.
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